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Coffee & Bakery franchise · No. 5 by global search interest

Starbucks

Starbucks gehört zu den größten Kaffeehausunternehmen der Welt, doch sein Expansionsmodell unterscheidet sich vom klassischen Franchising. Unternehmenseigene Filialen und Lizenzpartnerschaften bilden die Grundlage eines globalen Netzwerks, dessen Größe, betriebliche Anforderungen und Zugangsmöglichkeiten für potenzielle Geschäftspartner entscheidend sind.

Überblick

Starbucks ist ein Kaffeehausunternehmen mit Sitz in Seattle, das Espressogetränke, Filterkaffee, Tee, Kaltgetränke und Speisen verkauft. Das Geschäftsmodell verbindet unternehmenseigene Kaffeehäuser mit Lizenzbetrieben. Hinzu kommen abgepackter Kaffee und weitere Produkte, die über separate Vertriebsvereinbarungen vermarktet werden. Die Marke bedient unterschiedliche Konsumanlässe – vom Kaffee zum Mitnehmen am Morgen über die Erfrischung am Nachmittag bis hin zu informellen Treffen.

Wer sich für ein Starbucks-Franchise interessiert, sollte vor allem das Betriebsmodell kennen. In seinem nordamerikanischen Kernmarkt bietet Starbucks kein standardisiertes, allgemein zugängliches Franchiseprogramm für einzelne Standorte an. Stattdessen betreibt das Unternehmen seine Filialen selbst oder arbeitet mit zugelassenen Lizenznehmern zusammen. Einige internationale Vereinbarungen sehen Franchising vor, doch Zugang und Vertragsstrukturen hängen vom jeweiligen Land und dem lokalen Betriebspartner ab.

Geschichte und Wachstum

Starbucks eröffnete sein erstes Geschäft 1971 am Pike Place Market in Seattle. Das von Jerry Baldwin, Zev Siegl und Gordon Bowker gegründete Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf Kaffeebohnen, Tee und Zubehör – nicht auf das heute mit der Marke verbundene Kaffeehauskonzept mit Schwerpunkt auf Espressogetränken. Howard Schultz trat 1982 in das Unternehmen ein und baute später sein eigenes Kaffeehausunternehmen Il Giornale auf.

1987 übernahm Il Giornale die Vermögenswerte von Starbucks und führte dessen Namen fort. Damit war der Weg für eine breitere Expansion des Kaffeehausgeschäfts geebnet. 1992 ging Starbucks an die Börse. Die ersten Standorte außerhalb Nordamerikas eröffneten 1996 in Japan und Singapur. Der Markteintritt in Großbritannien folgte 1998 mit der Übernahme von Seattle Coffee Company. Das weitere Wachstum beruhte auf einer Kombination aus Direktinvestitionen, Lizenzvergabe und regionalen Partnerschaften.

Weltweite Präsenz

Zum Ende seines Geschäftsjahres 2024 am 29. September 2024 meldete Starbucks rund 40.200 Standorte in etwa 87 Märkten. Ungefähr 52% waren unternehmenseigene Filialen und 48% Lizenzbetriebe. Diese Zahlen bilden den Stand zum damaligen Berichtsstichtag ab, nicht die aktuelle Zahl der Standorte. Neueröffnungen, Schließungen und veränderte Eigentumsverhältnisse verschieben die Zusammensetzung im Laufe der Zeit.

Die Vereinigten Staaten und China waren zu diesem Zeitpunkt gemessen an der Zahl der Standorte die beiden größten Märkte. In anderen Ländern variiert das Verhältnis zwischen Eigenbetrieb und Partnerschaften erheblich. Lizenzbetriebe spielen insbesondere an Flughäfen, in Hotels, auf Universitätsgeländen und in Supermärkten eine wichtige Rolle, wo ein etablierter Betreiber über den Zugang zum Standort entscheidet. Die zugrunde liegende Quelle beziffert die internationale Präsenz von Starbucks auf 87 Länder.

So funktioniert das Franchisemodell

In einer unternehmenseigenen Filiale führt Starbucks das Geschäft selbst. Beim Lizenzmodell betreibt ein Partner den Standort unter vertraglich festgelegten Markenvorgaben. Starbucks erhält in der Regel Lizenzgebühren und weitere Entgelte und verkauft zudem Kaffee, Produkte und Ausstattung an die Lizenznehmer. Diese tragen gemäß ihren jeweiligen Verträgen die Betriebskosten und die Investitionsausgaben ihrer Standorte.

Starbucks stellt Markenstandards, Schulungsvorgaben und betriebliche Leitlinien bereit. Der Lizenznehmer bringt seinerseits Kompetenzen wie den Zugang zu geeigneten Immobilien, lokale Marktkenntnisse und Erfahrung im Einzelhandelsmanagement ein. Internationale Partner betreuen mitunter größere Gebiete statt einzelner Geschäfte. Die Lizenzvergabe ist daher nicht einfach eine andere Bezeichnung für ein frei zugängliches Franchiseangebot: Die Partnerauswahl und die Vergabe verfügbarer Rechte erfolgen selektiv. In einigen Märkten bieten lokale Partner Franchisemöglichkeiten an, die jedoch im Rahmen der jeweiligen Gebietsvereinbarungen geprüft werden sollten.

Investitionen und Anforderungen

Starbucks veröffentlicht weder eine weltweit einheitliche Franchisegebühr noch eine standardisierte Investitionsspanne für die Eröffnung eines Lizenzbetriebs. Schätzungen im Internet sind nicht als offizielles weltweites Angebot zu verstehen. Interessenten sollten gegebenenfalls die einschlägigen vorvertraglichen Franchise-Offenlegungsunterlagen sowie Lizenzinformationen und Vertragsbedingungen bei Starbucks oder dem autorisierten lokalen Partner anfordern.

Die Investitionshöhe hängt vom Markt, den Räumlichkeiten, dem Standortformat, dem Innenausbau, der Ausstattung und dem Betriebskapitalbedarf ab. Ein Standort in einem bestehenden Supermarkt lässt sich nicht unmittelbar mit einem eigenständigen Drive-through vergleichen. Auch das Anforderungsprofil unterscheidet sich von vielen Franchisesystemen für Einsteiger: Starbucks-Lizenzen richten sich häufig an Organisationen mit einer etablierten Einzelhandels- oder Gastronomieinfrastruktur. Neben der Finanzierung zählen die Eignung des Standorts, die Managementkompetenz und die Fähigkeit, Markenstandards einzuhalten. Einen einheitlichen, öffentlich bekannt gegebenen Mindestanforderungskatalog, der weltweit gilt, gibt es nicht.

Was Franchise- und Lizenznehmer beachten sollten

Die erste Frage lautet, ob im gewünschten Gebiet überhaupt eine Einstiegsmöglichkeit besteht. Die Bekanntheit der Marke bedeutet nicht, dass Starbucks Bewerbungen unabhängiger Betreiber für einzelne Standorte annimmt. Potenzielle Partner müssen klären, wer über die Gebietsentwicklungsrechte verfügt, welche Formate verfügbar sind und ob es bei den Gesprächen um Lizenzvergabe, Franchising oder eine andere geschäftliche Vereinbarung geht.

Die betriebliche Prüfung sollte Personalbesetzung, Schulungen, Warenbeschaffung, Öffnungszeiten, Instandhaltung und die Aufgabenverteilung zwischen den Parteien umfassen. Die Einbindung in Treueprogramme, mobile Bestellungen und Lieferdienste kann sich zwischen unternehmenseigenen Filialen und Lizenzbetrieben unterscheiden. Miete, Personalkosten, Abwicklungskapazität und lokaler Wettbewerb bleiben auch bei einer bekannten Marke wichtig. Jedes Angebot sollte Berichtspflichten, Modernisierungsvorgaben, Verlängerungsregelungen und Beschränkungen bei der Übertragung des Geschäfts klar benennen. Diese Bedingungen lassen sich nicht verlässlich aus dem Vertrag eines anderen Betreibers ableiten.

Wettbewerbsumfeld

Starbucks konkurriert mit internationalen Kaffeeketten, lokalen Spezialanbietern, Bäckereicafés und Schnellrestaurants. Dunkin’ und Tim Hortons sind wichtige Wettbewerber beim täglichen Kaffee- und Frühstücksgeschäft, während Costa Coffee in Großbritannien und weiteren Märkten fest etabliert ist. McCafé tritt über das Restaurantnetz von McDonald’s an und verbindet Kaffee mit einem breiteren, preisorientierten Speisenangebot.

In China ist Luckin Coffee ein bedeutender Wettbewerber mit einem digital gestützten Geschäftsmodell, das stark auf bequeme Abholung und Lieferung ausgerichtet ist. Unabhängige Cafés setzen auf lokale Identität, Kaffeequalität und ihre Verbindung zur Nachbarschaft. Diese Unternehmen nutzen nicht alle dasselbe Immobilien- oder Eigentumsmodell. Für potenzielle Betreiber ist es hilfreicher, den Zugang zu einem Gebiet, die Wirtschaftlichkeit der Standorte und die betrieblichen Anforderungen zu vergleichen, als jede Kaffeemarke als gleichwertige Franchisemöglichkeit zu betrachten.

Ausblick

Die langfristige Position von Starbucks hängt davon ab, die Kundennachfrage aufrechtzuerhalten und zugleich die Komplexität eines großen internationalen Netzwerks zu bewältigen. Service in den Filialen, gleichbleibende Produktqualität, Preisgestaltung und Komfort beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit. Digitale Bestellmöglichkeiten und Treueprogramme stärken die Kundenbindung. Hohe Bestellvolumina stellen jedoch zugleich zusätzliche Anforderungen an Raumkonzepte, Personalbesetzung und Getränkezubereitung.

Für potenzielle Geschäftspartner bleibt der Zugang die zentrale Frage, nicht die Markenbekanntheit. Expansion eröffnet nicht zwangsläufig Chancen für unabhängige Franchisebewerber: Sie kann ebenso über unternehmenseigene Filialen oder bestehende Lizenznehmer erfolgen. Starbucks sollte daher als selektives Angebot für Lizenz- und Betriebspartnerschaften bewertet werden. Lokale Franchisemöglichkeiten sind jeweils bei der autorisierten Organisation zu verifizieren. Historische Zahlen zum Filialnetz liefern Kontext, sind aber kein Beleg dafür, dass ein bestimmtes Gebiet verfügbar ist.

Starbucks franchise: frequently asked questions

Kann man ein Starbucks-Franchise erwerben?

Starbucks bietet in seinem nordamerikanischen Kernmarkt kein standardisiertes Franchiseprogramm für einzelne Standorte an. Das Unternehmen setzt vor allem auf eine Kombination aus unternehmenseigenen Filialen und zugelassenen Lizenzbetrieben. Einige internationale Vereinbarungen sehen Franchising vor, doch die Verfügbarkeit hängt vom Gebiet und dem autorisierten lokalen Partner ab. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass eine Lizenz dieselben Bedingungen wie ein klassisches Franchise bietet.

Wie viel kostet ein Starbucks-Franchise?

Starbucks veröffentlicht weder eine weltweit einheitliche Franchisegebühr noch eine standardisierte Investitionsspanne für Lizenzbetriebe. Die Kosten variieren je nach Gebiet, Standort und Betriebsformat. Potenzielle Partner sollten offizielle Lizenzinformationen und gegebenenfalls vorvertragliche Franchise-Offenlegungsunterlagen bei Starbucks oder dem autorisierten lokalen Betreiber anfordern, statt sich auf inoffizielle Schätzungen im Internet zu verlassen.

Wie viele Starbucks-Standorte gibt es?

Die zugrunde liegende Quelle nennt 40.990 Starbucks-Standorte im Jahr 2025 und eine Präsenz in 87 Ländern. Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 am 29. September 2024 waren etwa 52% der Standorte unternehmenseigene Filialen und 48% Lizenzbetriebe. Diese Angaben sind Momentaufnahmen zu bestimmten Berichtsstichtagen, keine laufend aktualisierten Zahlen.

Was unterscheidet einen Starbucks-Lizenzbetrieb von einer unternehmenseigenen Filiale?

Eine unternehmenseigene Starbucks-Filiale wird direkt von Starbucks geführt. Einen Lizenzstandort betreibt ein zugelassener Partner unter vertraglich festgelegten Markenvorgaben. Der Partner trägt in der Regel die Betriebskosten und Investitionsausgaben des Standorts, während Starbucks Lizenzgebühren und weitere Entgelte erhält sowie Produkte und Ausstattung liefert. Die Kundenangebote, einschließlich der Teilnahme an Treueprogrammen, können je nach Standort variieren.

Wer kann Starbucks-Lizenznehmer werden?

Starbucks-Lizenzen richten sich häufig an etablierte Organisationen mit geeigneten Standorten, Kompetenzen im Einzelhandel oder Gastgewerbe und den nötigen Ressourcen zur Einhaltung der Markenstandards. Dazu zählen beispielsweise Betreiber von Supermärkten, Standorten im Reiseverkehr und Einrichtungen wie Hochschulen. Einen einheitlichen, öffentlich bekannt gegebenen Mindestanforderungskatalog für die weltweite Zulassung gibt es nicht. Die Möglichkeiten hängen von den Entwicklungsplänen von Starbucks und bestehenden Gebietsvereinbarungen ab.

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Figures are approximate and based on publicly reported information as of 2025. Franchise costs and terms change; prospective franchisees should obtain the brand’s current disclosure documents and take independent legal and financial advice. Profile updated October 2026.

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